Dr. med. Roman Fenkl
Plastische & Ästhetische Chirurgie
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"Kompetenz & Qualität"
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BOTULINUMTOXIN bei Migräne

Bei vielen Menschen, die unter Migräne im Stirnbereich leiden, kann BOTOX regelrechte Wunder bewirken. Durch die Blockade der Augenbrauen-Muskeln (Corrugator-Muskeln), in denen sich die die hochsensiblen Stirnnerven oft fein verzweigen, können diese Nerven nicht mehr vom Muskel „gequetscht" werden, erholen sich allmählich und schmerzen mit der Zeit immer weniger und seltener, oft gar nicht mehr. Viele meiner Patienten, die oft alle 3 Wochen oder öfter unter heftigen Migräneattacken litten, teils sogar erbrechen mussten und sich in dunkle Zimmer einschlossen, um Milderung zu erfahren, hatten unter regelmäßiger Therapie mit BOTULINUMTOXIN keine einzige Migräneattacke mehr, manche über Jahre!

Was ist eigentlich das „erfolgreichste Hausmittel“ gegen Migräne, und was bewirkt es?

Alle Migräne-Patienten sind sich einig: Einschließen in ein abgedunkeltes Zimmer, einen kühlenden Lappen auf die Stirn und Schmerzmittel einnehmen, z.B. ASS.

Die Erklärung für die Wirksamkeit ist einfach: Das dunkle Zimmer ohne menschliche Gesellschaft bedeutet eine Reizabschirmung, und somit muss auch die Gesichtsmimik nicht betätigt werden, und damit auch nicht der Corrugator-Muskel, in dem sich die aus der Augenhöhle stammenden, hochgradig empfindlichen Trigeminus-Nervenäste fein verzweigen. Ist der Muskel nicht aktiv, werden auch die sensiblen Nervenäste nicht gequetscht und können sich allmählich erholen.

Der nasse Lappen oder Eisbeutel auf der Stirn unterstützen über den Kühleffekt einen allmählichen Rückgang der Entzündungserscheinungen, denen die muskelgequetschten Trigeminus-Nervenfasern ausgesetzt sind.

Das Schmerzmittel (z.B. ASS) wirkt gegen die Nervenentzündung (entzündungshemmend) und reduziert das Schmerzempfinden.

Der Erfolg der BOTOX-Behandlung stellt sich unterschiedlich schnell ein. Besteht das Leiden schon seit Jahren oder gar Jahrzehnten, wird ein Entzündungs-Rückgang immer deutlich länger dauern als bei einer ganz jungen Frau, die noch nicht so lange unter ihrer Frontalen Migräne leidet.

Wichtig ist das Führen eines Migräne-Tagebuchs, in das folgende wichtige Informationen übersichtlich eingetragen werden:
1. Die Tage, an denen Migräne-Schmerzattacken auftreten
2. Die jeweilige Intensität der Schmerzattacken (leicht / mittelschwer / schwer)
3. Die evtl. notwendige Einnahme von Schmerzmitteln und der Schmerzmittel-Typ / -Dosis
4. Die Tage, an denen mit BOTULINUMTOXIN behandelt wurde.

Bei korrekter Führung des Migräne-Tagebuchs und Prüfung des Behandlungserfolges wird man unter der BOTOX-Therapie eine Abnahme der Schmerzattacken in Häufigkeit und Intensität feststellen, aber auch eine allmähliche Reduktion des Schmerzmittel-Gebrauchs. Nicht selten findet ein Übergang von starken zu allgemeinen bzw. schwächeren – und harmloseren – Schmerzmitteln statt. Es lässt sich typischer Weise auch erkennen, dass gegen Ende der Wirksamkeits-Zeit des BOTULINUMTOXIN die Häufigkeit der Migräne-Schmerzattacken wieder zunimmt. Die Folgebehandlung wird also notwendig. Nach mehreren Behandlungen ohne Unterbrechung tritt dieser Effekt immer mehr in den Hintergrund, weil die Schmerzanfälle immer mehr abnehmen.

Die Behandlung von Migräne-Schmerzpatienten mit BOTULINUMTOXIN und deren Erfolge bedeuten eine ganz erhebliche Zunahme an Lebensqualität, sowohl in der subjektiven, schmerzbedingten Lebenseinschränkung, als auch in Bezug auf die Ausfallquote am Arbeitsplatz.

Ein Behandlungs-Beispiel bei einer 28-jährigen Migräne-Patientin:
Die Patientin konsultierte mich wegen einer Brustverkleinerung und Bruststraffung, die auch erfolgreich durchgeführt wurde. Doch sie musste immer wieder ihre postoperativen Kontrolltermine „wegen Migräne“ absagen. Meine gezielte Nachfrage ergab, dass sie bereits seit Jahren unter Stirn-Migräne litt, sich regelmäßig in ein dunkles Zimmer einschließen musste, und ihre Mutter ebenso.
Ich riet zu einer gezielten BOTOX-Therapie der Corrugator-Muskeln. Diese Therapie wurde im ersten Jahr konsequent alle 3 Monate (der maximalen Wirkungszeit von BOTULINUMTOXIN an dieser Stelle) durchgeführt, so dass der „ausgeschaltete“ Muskel nicht mehr in der Lage war, den sensiblen Trigeminus-Nerv zu quetschen. In dieser Zeit hatte meine Patientin nicht einen einzigen Migräneanfall erlitten. Leider stellte sie danach die weitere Therapie aus anderen Gründen ein.

Ein Behandlungs-Beispiel eines 50-jährigen Mannes mit Frontaler Migräne:
Der Mann litt unter häufiger, fast täglicher Stirn-Migräne, was seine berufliche Leistung stark einschränkte, ebenso wie den privaten Lebensbereich. Er hatte in seinem Leben bereits mehrere Aufenthalte in Migräne – Spezialkliniken hinter sich gebracht, mit Aufenthaltsdauern von mehreren Wochen bis hin zu einigen Monaten, mit subjektiv nur schwachen, unbefriedigenden und kurzfristigen Erfolgen, auch direkt in der Migräne-Klinik. Eine BOTULINUMTOXIN-Therapie hatte er bisher in keiner der Migräne-Fachkliniken erhalten. Dieser Mann war derart mit Schmerzmitteln vertraut, dass er sie genau abgestuft nach Wirk-Intensität und Nebenwirkungs-Profil eingeteilt hatte und sie bei entsprechendem Bedarf und Intensität der Schmerzattacken zielgerichtet und abgestuft einnahm. Die Einnahme-Menge an Schmerzmitteln war allerdings beeindruckend, und – aus medizinischer Sicht – bereits gesundheitsschädlich.
Aufgrund des jahrzehntelangen Migräne-Verlaufes war mit einer kurzfristigen Beschwerdefreiheit nicht zu rechnen. Dennoch stellte sich schon nach der ersten BOTOX-Behandlung eine spürbare Schmerzlinderung mit Reduktion der Schmerzmedikation ein. Trotzdem entwickelte er zwischenzeitlich immer wieder neue Schmerzattacken, auch während der Therapie, meistens nach Stresssituationen. Dadurch erschien er öfter schon vor Ablauf der geplanten BOTOX-Wirkungszeit zur vorzeitigen Anschluss-Behandlung, weil sie ihm subjektiv sehr half.
Tatsächlich ließ sich im Migräne-Tagebuch deutlich sehen, dass der Gebrauch der stärksten Migräne-Mittel im Verlauf der ersten Behandlungen fast bis auf Null zurück ging und die mittelstarken und schwachen Schmerzmittel in der Regel voll und ganz ausreichten. Der Patient selbst sprach von einem „deutlichen Gewinn an Lebensqualität“.

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